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Pflanzenart

Anthyllis vulneraria

L.

Echter Wundklee

Syn.: Anthyllis vulneraria L. subsp. praepropera (A.Kern.) Bornm.; Anthyllis vulneraria L. var. rubriflora DC.; Vulneraria heterophylla Moench var. parvula Lojac.
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Lucca
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Mehrjährige krautige Pflanze, die vulneraria zeigt eine stängellose Wuchsform mit meist niederliegenden oder aufsteigenden Stängeln, die eine Höhe von 10 bis 30 cm erreichen. Der obere Teil der Stängel ist oft blattlos oder weist nur ein bis zwei verstreute kleine Blättchen auf. Der Stängel ist kahl oder kann eine leichte, verstreute und anliegende Behaarung aufweisen.

Die unteren Blätter sind unpaarig gefiedert angeordnet, mit 1 bis 5 Paar kleinen seitlichen Blättchen und einem größeren endständigen Blättchen, das oblang-linear oder elliptisch geformt ist und oft am Ende breiter und eiförmig wird. Die Unterseite der Blätter ist kahl, während die Ränder mit kurzen Haaren besetzt sein können. Die Stängelblätter sind wenige und kleiner.

Die Blütenstände bestehen aus dichten, einzelnen oder paarweise angeordneten Knäueln, die an der Spitze kurzer Blütenstiele sitzen. Diese sind von großen, handförmigen Hochblättern umgeben, die mit weicher Behaarung bedeckt sind und den Blütenständen ein wolliges Aussehen verleihen. Die Blüten sind schmetterlingsförmig, mit einer 15-18 mm langen Krone in charakteristischem blutrotem Farbton, der Tonvariationen oder leichte gefleckte Schattierungen aufweisen kann. Das Fahnenblatt (Standard) ist zurückgebogen und ausgeschnitten, mit ebenfalls roten Flügel- und Kielrändern; Flügel und Kiel sind miteinander verbunden und überragen die Länge des Kelches. Der Kelch, 11-14 mm lang, ist aufgeblasen, vesikulär strukturiert und gestreift, mit einer Farbe von Rot bis Rotbraun; die Zähne sind viel kürzer als die Röhre und gleichmäßig mit anliegenden Haaren bedeckt.

Die Früchte sind kleine elliptische Hülsen, etwa 3,5-7 mm lang und 2-4 mm breit, nicht öffnend und membranös, mit einem einzelnen eiförmigen Samen. Das Wurzelsystem, typisch für Fabaceae, besteht aus tiefen Wurzeln mit möglicher Anwesenheit von Rhizobienknöllchen zur Stickstofffixierung.

Lebensraum und Verbreitung

Die vulneraria ist eine Art mit eurimediterraner Verbreitung, vorwiegend entlang der Mittelmeerküsten, aber mit Ausdehnungen nach Norden und Osten, einschließlich kontinentaler Gebiete wie der Weinregion. In Italien ist sie im gesamten Gebiet vom Meeresspiegel bis etwa 1000 Meter Höhe verbreitet.

Sie bevorzugt offene Lebensräume wie Grasland, Brachflächen, Garrigue und mediterrane Macchien, oft auf gut durchlässigen, sandigen oder kalkhaltigen Böden mit sonniger oder halbschattiger Lage. Ihr Vorkommen ist typisch für montane und submontane Umgebungen, sie ist jedoch auch an trockenere und felsige, xerophile mediterrane Vegetation angepasst.

Blütezeit

Die Blütezeit liegt hauptsächlich zwischen April und Juni. Geographische Variationen können den Beginn oder die Dauer der Blüte leicht beeinflussen, wobei Exemplare in wärmeren oder tiefer gelegenen Gebieten die Blüte vorverlegen oder verlängern können.

Ökologie und Bestäubung

Die vulneraria wird von bestäubenden Insekten, insbesondere Bienen und anderen Hymenopteren, bestäubt, die von der leuchtend roten Farbe der Blüten und dem Nektar angezogen werden. Die schmetterlingsförmige Kronstruktur begünstigt die entomogame Bestäubung und gewährleistet einen effektiven Pollentransfer.

Die Samenverbreitung erfolgt hauptsächlich durch Fall in der Nähe der Mutterpflanze, aufgrund der nicht öffnenden Hülsen; Umweltfaktoren wie Wind oder das Wirken kleiner Tiere können jedoch zur Verbreitung über begrenzte Entfernungen beitragen.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Der Artname vulneraria stammt vom lateinischen vulnus, was „Wunde“ bedeutet, und bezieht sich auf die traditionell der Pflanze zugeschriebenen wundheilenden Eigenschaften. Historisch wurde die vulneraria in der Volksmedizin zur Behandlung von Wunden und Geschwüren verwendet, wobei ihre angeblichen blutstillenden und wundheilenden Eigenschaften genutzt wurden.

Signifikante Nahrungsmittelverwendungen sind nicht dokumentiert, doch hat die Pflanze eine gewisse Bedeutung als Habitatindikator und als Bestandteil der mediterranen Wildflora.

Etymologie

Der Gattungsname Anthyllis stammt vom griechischen anthos (Blüte) und -yllis oder -illos (Wollhaar), was auf das wollige Aussehen der Blütenstände vieler Arten der Gattung verweist. Der Artname vulneraria leitet sich vom lateinischen vulnus (Wunde) ab und unterstreicht die traditionelle medizinische Verwendung der Pflanze zur Wundheilung.

Der italienische Trivialname „vulneraria“ nimmt direkt diese lateinische Wurzel auf und bewahrt den Bezug auf die wundheilenden Fähigkeiten der Pflanze.

Quellen

  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (actaplantarum.org)
  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (scheda di Mirna Medri)
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Wo ich sie gefunden habe (5 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Fabaceae
Vollständiger Name
Anthyllis vulneraria L.
Synonyme
Anthyllis vulneraria L. subsp. praepropera (A.Kern.) Bornm.; Anthyllis vulneraria L. var. rubriflora DC.; Vulneraria heterophylla Moench var. parvula Lojac.

Blütezeit

Jan
Feb
Mär
AprMaiJun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

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