Zum Hauptinhalt springen
Foto 1
Foto 2
Foto 3
Foto 4
Foto 5
+5

Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Kleine, ausdauernde Pflanze mit büscheligem Wuchs und an der Basis verholzten, verzweigten und gewundenen Stängeln. Die Höhe variiert meist zwischen 10 und 30 cm, mit aufrechten oder aufsteigenden krautigen Stängeln, die einen Durchmesser von etwa 2 cm erreichen können. Diese Stängel sind behaart oder mit seidigen Haaren bedeckt und im oberen Bereich blattlos (blattlos).

Die Blätter sind überwiegend grundständig, unpaarig gefiedert angeordnet, mit einer variablen Anzahl von 15 bis 31 elliptischen, lanzettlichen oder mehr oder weniger linearen Fiederblättchen. Die Fiederblättchen stehen wechselständig, sind auf beiden Seiten behaart, besonders am Rand, mit dem endständigen Fiederblättchen von oblanzettlich bis obovatisch. Alle Fiederblättchen sind über einen gestreiften, scheidenden und bleibenden Stiel mit der Rhachis verbunden. In der Regel ist nur ein Stängelblatt vorhanden, das am unteren oder mittleren Teil des Stängels sitzt.

Die Blüte besteht aus einem einzelnen halbkugelförmigen, kugeligen Köpfchen von etwa 2,5 cm Durchmesser, das an der Spitze der Stängel sitzt. Das Köpfchen ist langgestielt und von zwei sitzenden, handförmig geteilten, gezähnten und meist kürzeren Hochblättern als die Blüten umgeben. Die zahlreichen Blüten sind etwa 9-12 mm lang, mit einem röhrenförmigen, behaarten Kelch, der mit fedrigen Zähnen ausgestattet ist, die so lang sind wie die Röhre selbst (4-5 mm). Die Krone variiert in der Farbe von Rosa bis zu intensiv Purpur, oft mit violetten Schattierungen, und neigt dazu, beim Austrocknen dunkler zu werden. Das Fähnchen ist länglich-glockenförmig und ragt über die Hochblätter hinaus; die Flügel sind größer als das leicht gebogene und stumpfe Kielblatt.

Die Frucht ist eine ellipsoidische, längliche und zugespitzte Hülsenfrucht, kahl, mit einer rauen oder netzartigen Oberfläche. Sie enthält glatte, halbniereförmige Samen von etwa 2-3 mm Größe. Das Wurzelsystem ist in den verfügbaren Quellen nicht detailliert beschrieben, ist aber, wie typisch für Gebirgs-Fabaceae, vermutlich gut entwickelt, um sich in felsigen Böden zu verankern.

Lebensraum und Verbreitung

Diese Art ist typisch für montane Lebensräume im mediterranen Raum und Südeuropa, mit einer weit verbreiteten Präsenz in Italien, vor allem im Gebirgsgebiet. Sie wächst vorwiegend an grasigen und felsigen Standorten, bevorzugt auf kalkhaltigen Substraten, in Höhenlagen zwischen 300 und über 1.600 Metern. Sie ist in sonnigen oder halbschattigen Lagen mit gut durchlässigem Boden zu finden.

Das chorologische Areal wird als mediterran-montan definiert, mit einer Verbreitung, die sich mit anderen stenöken und eury-mediterranen Arten überschneidet, die an Gebirgsregionen angepasst sind. In Italien sind einige Unterarten anerkannt, mit morphologischen Varianten, die an bestimmte Gebiete oder Höhenlagen gebunden sind, wie z.B. die subsp. atropurpurea mit kürzeren Stängeln und dunkelvioletter Krone.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich hauptsächlich von Mai bis Juli, mit möglichen Schwankungen in Abhängigkeit von Höhe und geographischer Breite. In höheren Gebirgsregionen kann die Blüte später beginnen, während sie in niedrigeren Lagen etwas früher einsetzen kann. Die Blüten entwickeln sich in terminalen Köpfchen, die durch ihre lebendige Farbe und kugelige Struktur gut sichtbar sind.

Ökologie und Bestäubung

Die Pflanze zeigt eine typische Fortpflanzungsstrategie der Fabaceae, mit Blüten, die besonders für die entomophile Bestäubung geeignet sind. Die wichtigsten Bestäuberinsekten sind Bienen und Hummeln, die von der farbigen Krone und dem Nektarangebot angezogen werden. Die Blütenstruktur mit behaarten Kelchen und prominenten Kronblättern erleichtert den Besuch der bestäubenden Insekten.

Die Samenverbreitung erfolgt wahrscheinlich durch autochthone Mechanismen, mit direkter Freisetzung aus der reifen Hülsenfrucht; spezielle Formen der Fernverbreitung, wie Tiertransport oder Windverbreitung, sind nicht bekannt. Das Vorhandensein von Haaren und die Samenform deuten auf eine Anpassung an das Überleben in Gebirgslebensräumen hin, eher als an eine weite Ausbreitung.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Der gebräuchliche Name "Berg-Wundklee" verweist auf die traditionellen Anwendungen dieser Pflanze, die mit der Fähigkeit verbunden sind, die Heilung von Wunden zu fördern, ähnlich wie bei anderen Arten der Gattung Anthyllis (vom Griechischen, „pelzige Blüte“). Obwohl keine spezifischen ethnobotanischen Daten zu dieser Bergart vorliegen, ist die Gattung Anthyllis in einigen Traditionen für medizinische Eigenschaften bekannt, insbesondere als Wundheilmittel und Entzündungshemmer.

In den konsultierten Quellen gibt es keine direkten Hinweise auf eine Nahrungsmittelverwendung oder eine bedeutende Rolle im Volksglauben, doch die Präsenz in Gebirgsregionen hat oft eine lokale Nutzung als Heilpflanze oder zu dekorativen Zwecken gefördert.

Etymologie

Der Gattungsname "Anthyllis" leitet sich aus den griechischen Wörtern „anthòs“ (Blüte) und „iulus“ (Behaarung) ab und bezieht sich auf die charakteristisch behaarten Kelche der Blüten. Das Art-Epitheton "montana" weist klar auf den bevorzugten Lebensraum der Art hin, nämlich die Gebirgsregionen.

Der gebräuchliche deutsche Name "Berg-Wundklee" ist mit der volkstümlichen Tradition verbunden, die dieser Pflanze heilende Eigenschaften, insbesondere bei Wunden, zuschreibt (vom lateinischen „vulnerare“ = verwunden, Wunden heilen).

Quellen

  • Prof. S. Pignatti, Flora d'Italia
  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (scheda di Giuliano Salvai)
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Scheda botanica

Caratteristiche di Berg-Wundklee
FamigliaFabaceae
Fiorituramaggio – luglio
Forma biologicaHalbstrauchig
Habitatmit weißen Blüten, mit purpurfarbenen Blüten, Mehrjährige Pflanze

Domande frequenti

Quando fiorisce Berg-Wundklee?
Berg-Wundklee fiorisce maggio – luglio.
Che tipo di pianta è Berg-Wundklee?
Berg-Wundklee è una Kamephyten (Halbstrauchig) secondo la classificazione di Raunkiaer.
A quale famiglia appartiene Berg-Wundklee?
Berg-Wundklee appartiene alla famiglia botanica Fabaceae.

Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Fabaceae
Vollständiger Name
Anthyllis montana L.

Blütezeit

Jan
Feb
Mär
Apr
MaiJunJul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Haben Sie einen Bestimmungsfehler bemerkt? Schreiben Sie mir

Weitere Arten derselben Familie

Fabaceae

Alle ansehen

Entdecken

Weitere Arten von Fabaceae