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San Giuliano Terme PI, Italia
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Einjährige krautige Pflanze, robust und stängellos, mit aufrechten Stängeln, die in der Regel eine Höhe zwischen 15 und 50 cm erreichen, manchmal aber auch über 50 cm hinauswachsen können. Der Stängel ist gestreift, grün gefärbt und weist eine behaarte Oberfläche auf: im unteren Bereich ist er mit abstehenden Haaren bedeckt, während die Haare im oberen Bereich anliegend sind. Die Pflanze wirkt daher leicht samtig.

Die Blätter sind wechselständig und dreiteilig, mit breit obcordaten (umgekehrt herzförmigen) Blättchen, deren Größe zwischen 1,5 und 3,5 cm variiert. Die Oberfläche der Blättchen ist krautig und auf beiden Seiten behaart, die Ränder sind unregelmäßig gekerbt-gezähnt oder fein gezähnt, vor allem im oberen Bereich. Die Blattspitze ist stumpf oder leicht eingekerbt. Die Blätter sitzen an einem 2-4 cm langen, ebenfalls behaarten Stiel. An der Basis des Stiels befinden sich eiförmige, membranöse, behaarte und gezähnte Nebenblätter, die den Stängel mit zwei Öhrchen umschließen und eine charakteristische zweiohrige Form verleihen, die auch seitlich sichtbar ist.

Die Blüte besteht aus einem einzelnen, dichten, terminalen Köpfchen, das während der Blütezeit oval oder ellipsoid geformt ist (ca. 1-2 cm breit und 3-6 cm lang) und in der Fruchtphase zylindrischer wird. Das Köpfchen wird von einem langen, behaarten Stiel getragen, der keine Deckblätter oder Hüllblätter aufweist. Die zahlreichen (zwischen 50 und 120) zwittrigen Blüten sind leuchtend rot, gelegentlich rosa oder weißlich bei Unterarten, mit der typischen Blütenkrone der Familie Fabaceae (Fahne, Flügel und Kiel). Die Kronblätter sind kahl, etwa 10-15 mm lang und überragen leicht die Zähne des glockenförmigen, behaarten und in der Fruchtphase urnenförmigen Kelches. Die Kelchzähne sind 5, krautig, dreieckig, annähernd gleich groß, so lang wie die Kelchröhre oder etwas länger, mit behaarter Außenseite.

Der Androeceum besteht aus zehn diadelphischen Staubblättern, von denen neun zu einer Röhre verwachsen sind und eines frei steht. Das Gynoeceum besitzt einen Fruchtknoten mit Griffel, der innen durch die Staubblatt-Röhre verläuft.

Die Frucht ist eine Hülsenfrucht, Camara genannt, eiförmig, im persistierenden Kelch eingeschlossen, mit membranöser Fruchthülle und enthält einen einzelnen Samen, der gelblich oder grün-braun gefärbt ist. Das Wurzelsystem wird in den Quellen nicht detailliert beschrieben, aber wie bei anderen Fabaceae wird das Vorhandensein einer Pfahlwurzel mit Rhizobienknöllchen zur Stickstofffixierung angenommen.

Lebensraum und Verbreitung

Der Inkarnatklee ist im gesamten Mittelmeerraum verbreitet, mit einem Areal, das sich von Westeuropa und Südeuropa bis zu den Mittelmeerküsten erstreckt, mit Ausläufern nach Norden und Osten. In Italien wächst er wild vom Tiefland bis etwa 2200 Meter Höhe und besiedelt hauptsächlich Wiesen, Ackerflächen, Brachland und Feldränder, wobei er silikatische und gut durchlässige Böden bevorzugt.

Er ist eine eurymediterrane Art, wird häufig als Futterpflanze angebaut, ist aber auch in vielen Gebieten verwildert. Er bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte und offene, nicht zu feuchte Umgebungen.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich typischerweise von Mai bis Juli. Es werden keine signifikanten geografischen Unterschiede im Zeitraum berichtet, aber die Blüte kann je nach Höhe und lokalem Klima leicht vor- oder zurückverlegt sein.

Ökologie und Bestäubung

Der Inkarnatklee wird von bestäubenden Insekten, insbesondere Bienen und anderen Hautflüglern, bestäubt, die von der leuchtend roten Farbe der Blüten und deren typischer Struktur angezogen werden. Es liegt keine Kleistogamie (autonome Bestäubung ohne Blütenöffnung) vor.

Die Pflanze produziert zahlreiche Samen, deren Verbreitung hauptsächlich durch Fall in der Nähe der Mutterpflanze erfolgt, begünstigt durch den persistierenden Kelch, der die Frucht schützt. Es sind keine Mechanismen für eine Fernverbreitung durch Wind oder Tiere bekannt.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Der Inkarnatklee ist eine Art von großer agronomischer und futterwirtschaftlicher Bedeutung, dank des hohen Proteingehalt und Lipidgehalts seiner Biomasse, was ihn zu einem ausgezeichneten Futter für Nutztiere macht. Er wird häufig als Gründüngungspflanze angebaut, um die Bodenfruchtbarkeit zu verbessern, da er Stickstoff aus der Atmosphäre über Rhizobien-Symbionten fixieren kann.

Im Bereich der Heilpflanzen gilt er als medizinische Art, obwohl spezifische traditionelle Anwendungen in den hier untersuchten Quellen nicht detailliert beschrieben sind.

Der italienische Name „trifoglio incarnato“ leitet sich von der leuchtend roten Farbe ab, die der Fleischfarbe ähnelt (vom lateinischen „incarnatus“, also „fleischfarben“) und sich auf die Blüten bezieht.

Etymologie

Der Gattungsname Trifolium stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „drei Blätter“, in Bezug auf das charakteristische dreiteilige Blatt vieler Arten der Gattung. Der Artname incarnatum bezieht sich auf die leuchtend rote Farbe der Blüten, die an die fleischfarbene oder inkarnierte Farbe erinnert. Der italienische Trivialname „trifoglio incarnato“ nimmt diese charakteristische Farbgebung auf.

Quellen

  • Prof. S. Pignatti, Flora d’Italia
  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (scheda di Giuliano Salvai)
  • Tela Botanica / H. Coste, Flore descriptive et illustrée de la France
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Wo ich sie gefunden habe (5 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Fabaceae
Vollständiger Name
Trifolium incarnatum L.

Blütezeit

Jan
Feb
Mär
Apr
MaiJunJul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

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