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Pflanzenart

Oxalis debilis

Kunth

Brasilianischer Sauerklee

Essbar
Syn.: Acetosella debilis (Kunth) Kuntze; Acetosella martiana (Zucc.) Kuntze; Acetosella violacea auct. p.p., non (L.) Kuntze; Ionoxalis martiana (Zucc.) Small; Oxalis amoena auct. p.p., non Salisb.; Oxalis bipunctata A.St.-Hil.; Oxalis bipunctata Grahm, non A.St.-Hil., nom. illeg.; Oxalis bulbillifera Herter; Oxalis corymbosa DC.; Oxalis debilis Kunth subsp. corymbosa (DC.) O.Bolòs & Vigo; Oxalis debilis Kunth var. corymbosa (DC.) Lourteig; Oxalis macrophylla Kunth; Oxalis martiana Zucc.; Oxalis multibulbosa Turcz.; Oxalis purpurata auct. p.p., non Jacq.; Oxalis urbica A.St.-Hil.; Oxalis violacea auct. p.p., non L.
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San Giuliano Terme
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Oxalidaceae, mit acauleszentem Wuchs, das heißt ohne einen deutlichen Stängel, und mit einem zwiebelartigen Wurzelsystem, mit einer kugeligen oder länglichen Zwiebel von 1-3 cm Durchmesser. Die Wurzeln sind napiform, das heißt kurz und an der Basis verdickt.

Die Blätter sind grundständig, in Rosetten angeordnet und weisen eine typische dreiblättrige Anordnung des Genus Oxalis auf. Jedes Kleeblatt besteht aus drei orbicularen oder obovaten Blättchen, 1 bis 2,6 cm lang und 1,4 bis 3,5 cm breit, mit einem obcordaten (umgekehrt herzförmigen) Apex und abgerundeten Lappen. Die Basis der Blättchen ist keilförmig. Die Blattoberflächen sind leicht behaart bis fast kahl, mit manchmal sichtbaren punktförmigen Kristallen, und die Blattstiele sind 6,5 bis 13,5 cm lang, ebenfalls behaart. Am Blattstielansatz sind Nebenblätter vorhanden.

Die Blüte erfolgt in schirmförmigen Blütenständen (schirmförmige Infloreszenz) mit 3-11 Blüten pro Schirm, getragen von Blütenstielen (Pedunkeln) mit einer Länge von 7 bis 18 cm und Blütenstielchen (Pedikeln) von 10-30 mm. Die geöffneten und auffälligen Blüten besitzen 5 eiförmige Kronblätter, 10-13 mm lang und 5-7 mm breit, deren Farbe von Rosa bis rot-violett variiert, oft mit angenehmem Duft. Die Kelchblätter sind linear bis elliptisch, 4-7 mm lang, mit einer Spitze von stumpf bis spitz und 1-3 bewimperten Warzen (Calli). Die Staubblätter sind zweilänglich: die langen messen 4-5,5 mm, die kurzen 3-4 mm. Der Fruchtknoten ist eiförmig mit 2 bis 12 befruchteten Karpellen und kahlen Griffeln.

Die Frucht ist eine längliche Schote von etwa 17-18 mm Länge, die ovale Samen mit Längsrippen und Querrillen enthält.

Lebensraum und Verbreitung

Ursprünglich aus Südamerika stammend, ist diese Art heute weltweit verbreitet, auch als kultivierte Pflanze in Gärten. In Italien und im Mittelmeerraum findet man sie häufig in anthropogenen Lebensräumen, Gärten, Rabatten, Beeten und städtischen Gebieten, kann sich aber auch in offenen, sonnigen Böden naturalisieren. Sie bevorzugt sonnige oder halbschattige Standorte und gut durchlässige Böden, oft mit sandigen oder leichten Substraten.

Die Wuchshöhe liegt gewöhnlich zwischen 100 und 900 Metern über dem Meeresspiegel. Die Pflanze passt sich verschiedenen Bodentypen an, solange diese nicht zu feucht oder verdichtet sind.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich nahezu über das ganze Jahr, von Januar bis Dezember, mit Höhepunkten in den Sommer- und Herbstmonaten. Diese lange Blütezeit trägt zur Fähigkeit der Art bei, sich in vielen Regionen zu naturalisieren.

Ökologie und Bestäubung

Die Blüten, deren Form und Farbe Insekten anziehen, werden von verschiedenen Bestäubern wie Bienen und anderen kleinen Hymenopteren bestäubt, die die sexuelle Vermehrung fördern. Die Pflanze kann sich zudem vegetativ über die Zwiebel und gelegentlich durch die Bildung von kleinen Zwiebeln (Bulbillen) vermehren.

Die Samenverbreitung erfolgt durch die Schoten, die bei Reife aufplatzen und die Samen freisetzen, wodurch die Besiedlung neuer Lebensräume in der unmittelbaren Umgebung gefördert wird.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Diese Art ist wie viele des gleichnamigen Genus essbar: Die Blätter enthalten Oxalsäure, die den charakteristischen säuerlichen Geschmack der Sauerklee verleiht. Traditionell wurde sie in kleinen Mengen zum Würzen von Speisen oder in der Volksheilkunde wegen ihrer adstringierenden und verdauungsfördernden Eigenschaften verwendet, wobei jedoch auf eine nicht übermäßige Einnahme zu achten ist, da Oxalsäure in hohen Dosen toxisch ist.

Im Zierpflanzenbereich wird sie wegen der langen und üppigen Blüte mit lebhaften Farben und des dekorativen Laubs geschätzt und in Gärten und Beeten zur Schaffung blühender Rasenteppiche verwendet. Es sind jedoch keine besonderen volkstümlichen Glaubensvorstellungen oder folkloristischen Anwendungen für diese Art bekannt.

Etymologie

Der Gattungsname Oxalis stammt vom griechischen „óxys“, was „sauer“ bedeutet, in Bezug auf den säuerlichen Geschmack der Blätter, bedingt durch die in der Pflanze enthaltene Oxalsäure. Das spezifische Epitheton debilis (aus dem Lateinischen „schwach“) bezieht sich wahrscheinlich auf die Zartheit oder scheinbare Fragilität der Pflanze im Vergleich zu anderen Arten des Genus.

Der italienische gebräuchliche Name „acetosella debole“ verweist sowohl auf den säuerlichen Geschmack („acetosella“) als auch auf die zartere und kleinere Natur der Pflanze im Vergleich zu anderen Sauerkleearten.

Quellen

  • Tela Botanica / H. Coste, "Flore descriptive et illustrée de la France"
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Wo ich sie gefunden habe (7 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Vollständiger Name
Oxalis debilis Kunth
Synonyme
Acetosella debilis (Kunth) Kuntze; Acetosella martiana (Zucc.) Kuntze; Acetosella violacea auct. p.p., non (L.) Kuntze; Ionoxalis martiana (Zucc.) Small; Oxalis amoena auct. p.p., non Salisb.; Oxalis bipunctata A.St.-Hil.; Oxalis bipunctata Grahm, non A.St.-Hil., nom. illeg.; Oxalis bulbillifera Herter; Oxalis corymbosa DC.; Oxalis debilis Kunth subsp. corymbosa (DC.) O.Bolòs & Vigo; Oxalis debilis Kunth var. corymbosa (DC.) Lourteig; Oxalis macrophylla Kunth; Oxalis martiana Zucc.; Oxalis multibulbosa Turcz.; Oxalis purpurata auct. p.p., non Jacq.; Oxalis urbica A.St.-Hil.; Oxalis violacea auct. p.p., non L.
Lebensform
Geofite bulbose

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