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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Es handelt sich um eine einjährige krautige Pflanze, die eine Höhe zwischen 10 und 100 cm erreichen kann, wobei eine häufigere Durchschnittshöhe von 30-60 cm vorliegt. Der Wuchs ist aufrecht oder aufsteigend, mit kantigen Stängeln, die fein geflügelt sind (das heißt mit schmalen Flügeln entlang der Kanten, 1-2 mm breit), bedeckt mit einem wolligen und behaarten Flaum, mit mehrzelligen, gegliederten Haaren, manchmal leicht rau und mit kleinen harzigen Drüsen. Die Stängel, ein bis wenige pro Pflanze, sind mehr oder weniger verzweigt, besonders im oberen Bereich, und bilden Dolde von Köpfchen.

Die Grundblätter sind fiederspaltig, 5-8 cm lang, mit einem ungeteilten Mittelteil von etwa 3 mm Breite und 4-5 tiefen Lappen oder Zähnen pro Seite, während die Stängelblätter lineal-spatelförmig sind, 20-30 mm lang und 2-3 mm breit, meist ganzrandig oder leicht gezähnt, halb um den Stängel geschlossen und am Stängel herablaufend. Die Blattoberfläche ist mit Haaren bedeckt, die ein gräuliches oder weißliches Aussehen verleihen, und manchmal sind sie stachelig oder rau im Tastgefühl.

Die Köpfchen sind sehr zahlreich, birnenförmig, mit einem Durchmesser zwischen 7 und 12 mm. Die Hülle besteht aus zahlreichen Schuppen, die in mehreren Reihen angeordnet sind, von heller Farbe, mit einer Spitze, die mit einem robusten Stachel von 8-12 mm Länge und 2 bis 6 seitlichen kleinen Stacheln an der Basis versehen ist; außerdem sind 2 oder 3 Paare kürzerer Stacheln entlang der Ränder der Hüllblätter vorhanden. Die Blüten sind ausschließlich röhrenförmig, leuchtend gelb, mit einer Kronenlänge von 10 bis 12 mm. Die Anzahl der Blüten pro Köpfchen ist hoch; die sterilen Blüten sind dünner und weniger auffällig als die fertilen.

Die Frucht ist ein längliches Achän, etwa 2,5 mm lang, weißlich matt oder hellbraun, seitlich leicht abgeflacht und fein behaart. Der Pappus besteht aus vielen weißen, steifen und ungleichen Borsten, 2,5-3 mm lang, dauerhaft und in mehreren Reihen angeordnet.

Das Wurzelsystem wird in den Quellen nicht detailliert beschrieben, aber da es sich um eine einjährige Art handelt, die an trockene Umgebungen angepasst ist, besitzt sie wahrscheinlich relativ gut entwickelte faserige Wurzeln für die schnelle Wasseraufnahme bei trockenen Bodenbedingungen.

Habitat und Verbreitung

Diese Art stammt aus dem südöstlichen Mittelmeerraum, insbesondere von den Maltesischen Inseln, wovon auch der deutsche Trivialname „Malteser Flockenblume“ abgeleitet ist. In Italien ist sie in verschiedenen Regionen Mittel- und Süditaliens sowie entlang des westlichen Küstenstreifens verbreitet: sie kommt in Ligurien, der Toskana (Maremma), Latium (Gebiet des Circeo), Apulien, Kalabrien, Sizilien, Sardinien sowie auf kleineren Inseln wie Giannutri und Korsika vor. Die Art gilt in einigen dieser Gebiete als selten (R).

Sie bevorzugt trockene Wiesen, Brachflächen, Straßenränder, verlassene Äcker und Ruderalstandorte, mit häufiger Präsenz in typischen mediterranen, trockenen oder halbtrockenen Klimazonen. Sie wächst auf gut durchlässigen Böden, oft sandig oder felsig, in sonniger Lage, von Meereshöhe bis etwa 1600 m Höhe.

Sie verhält sich wie eine Unkrautart in Kulturen und gestörten Böden und passt sich an Bedingungen mit geringer Wasserverfügbarkeit und nährstoffarmen Böden an.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich generell von Juni bis November, mit Variationen je nach Breitengrad und lokalen klimatischen Bedingungen. In einigen mediterranen Gebieten kann sie bereits im späten Frühling (Mai-Juni) beginnen und bis in den Herbst andauern, während sie in wärmeren Klimazonen oder südlicheren Regionen länger andauern kann.

Ökologie und Bestäubung

Die Malteser Flockenblume zeigt röhrenförmige, gelbe und auffällige Blüten, die eine Vielzahl von bestäubenden Insekten anziehen. Zu den wichtigsten Bestäubern zählen Bienen, Hummeln und andere Hymenopteren, aber auch Schmetterlinge und Käfer, die von der leuchtenden Farbe sowie dem Nektar und Pollen angezogen werden.

Die Struktur des Köpfchens mit zahlreichen fertilen und sterilen Blüten erleichtert die entomogame Bestäubung (durch Insekten). Die Stacheln an den Hüllblättern schützen die Blüten und Früchte vor Fressfeinden und erleichtern die Samenverbreitung.

Die Ausbreitung erfolgt hauptsächlich durch den federartigen Pappus, der es den Samen (Achänen) ermöglicht, vom Wind über kurze Distanzen transportiert zu werden, was zur Ausbreitung der Art in offenen und gestörten Habitaten beiträgt.

Kuriositäten und traditionelle Nutzung

Für diese Art sind keine besonderen oder bedeutenden traditionellen Verwendungen in der Medizin oder Ernährung bekannt, noch gibt es spezifische Hinweise im lokalen Volksglauben. Ihre Bedeutung liegt eher im ökologischen und naturkundlichen Bereich als Bestandteil der spontanen mediterranen Flora und als Unkrautart, die trockene Böden und Äcker besiedeln kann.

Etymologie

Der wissenschaftliche Name „Centaurea“ stammt aus der griechischen Mythologie, in der der Zentaur Chiron eine ähnliche Pflanze zur Wundbehandlung verwendete, weshalb die Gattung Centaurea traditionell mit Heilpflanzen assoziiert wird. Das spezifische Epitheton „melitensis“ bezieht sich auf die Maltesischen Inseln (Melita auf Latein), von wo die Art stammt oder wo sie erstmals beschrieben wurde.

Der deutsche Trivialname „Malteser Flockenblume“ verweist auf die maltesische Herkunft und ist auf die leuchtend gelbe Farbe der Blüten zurückzuführen, die an Flockenblumen erinnern, obwohl sie einer anderen Gattung als die echten Flockenblumen (Centaurea cyanus) angehört.

Quellen

  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (actaplantarum.org)
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Scheda botanica

Caratteristiche di Malteser Flockenblume
FamigliaAsteraceae
Fiorituragiugno – agosto
Forma biologicaSchaftpflanzen
Habitatmit gelben Blüten, dornige Pflanze, mit blau-violetten Blüten

Domande frequenti

Quando fiorisce Malteser Flockenblume?
Malteser Flockenblume fiorisce giugno – agosto.
Che tipo di pianta è Malteser Flockenblume?
Malteser Flockenblume è una Therophyten (Schaftpflanzen) secondo la classificazione di Raunkiaer.
A quale famiglia appartiene Malteser Flockenblume?
Malteser Flockenblume appartiene alla famiglia botanica Asteraceae.

Wo ich sie gefunden habe (9 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Asteraceae
Vollständiger Name
Centaurea melitensis L.
Synonyme
Calcitrapa melitensis (L.) Soják

Blütezeit

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
JunJulAug
Sep
Okt
Nov
Dez

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