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Foto 1
55020 LU, Italia
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Mehrjährige, stängellose Pflanze mit aufrechtem Wuchs, die eine Höhe von 30 bis 60 cm erreicht. Der Stängel ist meist kahl, manchmal leicht behaart, robust und aufsteigend. Die grundständigen Blätter sind größer, oft eiförmig-lanzettlich oder lanzettlich, mit ganzem oder leicht gezähntem Rand; die Stängelblätter sind sitzend, lanzettlich und mit ganzem Rand, zum Stängelende hin schmaler und kleiner. Die unteren Blätter können gelegentlich fiederspaltig segmentiert sein, während die oberen Blätter meist ganz sind.

Die Blütenköpfe, relativ groß (2-4 cm Durchmesser), stehen einzeln oder in kleinen Gruppen an der Spitze der blattlosen oder fast blattlosen Blütenstängel. Die Hülle ist zylindrisch oder fast kugelig, etwa 7-15 mm im Durchmesser und besitzt Schuppen mit gut entwickelten, membranösen, flachen oder leicht konkaven Anhängen, deren Ränder unregelmäßig zerrissen, fransig oder gekämmt sind, von hellbraun bis dunkelbraun, die oft den grünen Teil der Schuppen vollständig verdecken. Die Blüten sind röhrenförmig, radiärsymmetrisch, zahlreich, rosa-violett oder purpurfarben, mit oft strahlenförmigen Randblüten. Der Pappus fehlt oder ist sehr rudimentär und besteht aus winzigen Borsten.

Die Früchte sind Achänen von etwa 2,5-3 mm, leicht behaart und an der Spitze verbunden, ohne gut entwickelten Pappus. Das Wurzelsystem ist typisch für mehrjährige krautige Arten, mit Knospen auf Bodenniveau, die die Überdauerung ermöglichen.

Habitat und Verbreitung

Typische Art von montanen und submontanen Lebensräumen, häufig in dauerhaften Wiesen, Lichtungen und grasbewachsenen Rändern, oft an kühlen und sonnigen Standorten. Sie wächst auf Böden unterschiedlicher Beschaffenheit, bevorzugt gut durchlässige, und meist in sonnigen oder halbschattigen Bereichen. In Italien ist sie vor allem in den Alpen- und Apenninregionen verbreitet, ihre Verbreitung erstreckt sich jedoch über das gesamte gemäßigte Europa bis nach Sibirien und in weite eurasische Gebiete bis nach Japan.

Die Art wurde durch menschliche Eingriffe begünstigt, insbesondere durch die Anlage dauerhafter Wiesen, was ihre Ausbreitung verstärkte. Sie ist auch in ländlichen Gebieten wie Straßenrändern und brachliegenden Flächen anzutreffen.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich von Juni bis September, mit einigen Variationen in Abhängigkeit von Höhe und Breite. In kühleren und bergigen Klimazonen kann die Blüte später beginnen, während sie in gemäßigten Zonen bereits im Juni einsetzen kann.

Ökologie und Bestäubung

Die Art wird von bestäubenden Insekten, insbesondere Bienen, Schmetterlingen und anderen Hautflüglern, bestäubt, die von den röhrenförmigen Blüten und den lebhaften Farben (rosa-violett) angezogen werden. Die Anwesenheit strahlenförmiger Randblüten fördert die visuelle Anziehung der bestäubenden Insekten. Die reproduktive Strategie kann auch Apomixis (Fortpflanzung ohne Befruchtung) und Polyploidisierung umfassen, die zur genetischen Variabilität und Anpassungsfähigkeit der Art beitragen.

Die Samenverbreitung erfolgt durch Achänen ohne entwickelten Pappus, daher ist die Ausbreitung wahrscheinlich auf kurze Distanzen beschränkt, begünstigt durch leichten Wind oder Tiere.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

In der verfügbaren Literatur sind keine spezifischen Nahrungs- oder Heilverwendungen dieser Art dokumentiert. Dennoch wird der Stoppel-Kornblume in naturkundlichen und botanischen Kreisen wegen seiner Schönheit und seiner ökologischen Rolle in Bergwiesen geschätzt, wo er zur Erhaltung der Biodiversität beiträgt.

Der gebräuchliche Name „fiordaliso stoppione“ verweist wahrscheinlich auf die Ähnlichkeit mit der gewöhnlichen Kornblume, ergänzt durch „stoppione“, was sich auf die Anhänge der Hüllschuppen beziehen könnte, die an Dochte oder Fransen erinnern.

Etymologie

Der Gattungsname Centaurea stammt von der mythologischen Figur des Zentauren Chiron, bekannt für seine Kenntnisse in Kräuterkunde und Medizin. Der Artname jacea ist unklarer Herkunft, könnte aber traditionell von lateinischen oder griechischen Begriffen abgeleitet sein, die sich auf die Form der Pflanze oder ihren Lebensraum beziehen.

Der italienische Trivialname „fiordaliso stoppione“ beschreibt die Pflanze als eine Blume ähnlich der Kornblume, mit dem charakteristischen „stoppione“, also den lamellenartigen und fransigen Anhängen der Hülle, die an Dochte oder Fransen erinnern.

Quellen

  • Prof. S. Pignatti, "Flora d'Italia"
  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (scheda di Marinella Zepigi)
  • Tela Botanica / H. Coste, "Flore descriptive et illustrée de la France"
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Wo ich sie gefunden habe (3 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Asteraceae
Vollständiger Name
Centaurea jacea L.
Synonyme
Centaurea timbalii Martrin-Donos

Blütezeit

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
JunJul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

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