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Pflanzenart

Taraxacum F.H.Wigg. sect. Taraxacum

Korbblütengewächse

Heilpflanze
Syn.: Taraxacum officinale F. H. Wigg.; Leontodon taraxacum L.; Leontodon vulgare Lam., nom. illeg.; Taraxacum dens-leonis Desf., nom. illeg.; Taraxacum officinale (L.) W.W.Weber ex F.H.Wigg.; Taraxacum sect. Ruderalia Kirschner, H.Øllg. & Štěpánek; Taraxacum vulgare Schrank, nom. illeg.
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56122 Pisa PI, Italia
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Der gewöhnliche Löwenzahn ist eine mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Asteraceae, gekennzeichnet durch einen buschigen Wuchs mit einem sehr kurzen Stängel, der oft fast fehlt oder nur knapp aus dem Boden herausragt. Das Wurzelsystem besteht aus einer kräftigen Hauptwurzel (Pfahlwurzel), die zunächst ungeteilt und später oft verzweigt ist, ohne Tunika, aber am Hals von braunen oder schwarzen Schuppen umgeben.

Die Blätter sind alle grundständig, rosettenförmig angeordnet, krautig in der Konsistenz und von einer grünen Farbe, die von hell bis dunkler variiert. Sie sind gestielt, meist gezähnt oder grob gelappt und manchmal tief bis zur Mittelrippe eingeschnitten; seltener können sie ganzrandig sein. Die Blattadern sind netzartig und gut sichtbar, und der Stiel weist oft geflügelte Ränder auf.

Die Blütenköpfe stehen einzeln an 6 bis 30 cm langen grundständigen Stielen und sind relativ groß, mit einem Durchmesser von durchschnittlich 2,5 bis 4 cm. Die Hülle besteht aus zwei Reihen von Schuppen: die äußeren sind linear und meist nach unten (reflex) gebogen, die inneren schmaler und aufrecht. Die Schuppen können ganzrandig oder gezähnt sein, mit gelegentlichen Verdickungen an der Spitze. Die Blütenscheibe besteht ausschließlich aus zwittrigen Zungenblüten in einem kräftigen, leuchtenden Gelb, oft mit einer dunkleren Linie auf der Rückseite der Zunge. Die Blütenbasis ist flach und ohne Spreublätter.

Die Früchte sind spindelförmige oder säulenförmige Achänen, deren Farbe von grau-weißlich bis braun-oliv variiert, mit einer oberen Oberfläche, die mit Stacheln oder Warzen besetzt ist; der obere Teil ist von einem dünnen Schnabel gekrönt, der mindestens doppelt so lang wie die Achäne selbst ist und in den Pappus mündet, der aus zahlreichen weißen, haarfeinen und runzeligen Borsten besteht. Diese Struktur erleichtert die windbedingte Samenverbreitung (Anemochorie).

Die Art zeigt einen hohen Grad an Polymorphismus und stellt einen Komplex zahlreicher apogamer Agamospezies dar, was ihre Taxonomie und Verbreitung besonders komplex und teilweise noch nicht vollständig geklärt macht.

Lebensraum und Verbreitung

Der gewöhnliche Löwenzahn ist in ganz Italien und den mediterranen Regionen weit verbreitet und bevorzugt vor allem anthropogene Lebensräume wie regelmäßig gemähte und gedüngte Dauerwiesen, Straßenränder, brachliegende Flächen und vom Menschen gestörte Gebiete. Er kommt auch auf Weiden und Bergwiesen in niedrigen und mittleren Lagen vor, während er in Hochgebirgsregionen und trockeneren mediterranen Gebieten oft durch andere Arten oder Verbände verdrängt wird.

Er wächst auf einer Vielzahl von Böden, bevorzugt gut drainierte und humusreiche Standorte mit meist sonniger oder teilweise schattiger Exposition. Er ist häufig in Niederungen bis zu mittleren Berglagen anzutreffen, wo er dichte und oft lästige Bestände bilden kann.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich hauptsächlich vom Frühling bis zum Frühsommer, gewöhnlich von Februar bis Mai, mit geografischer und klimatischer Variabilität, die den Zeitraum in einigen Gebieten bis Oktober verlängern kann. Die Blüte erfolgt in Wellen mit mehreren Höhepunkten der Blütenproduktion während der Saison.

Ökologie und Bestäubung

Der Löwenzahn ist bekannt für seine komplexe Fortpflanzungsstrategie: Er ist überwiegend apomiktisch, das heißt, er kann Samen ohne Befruchtung bilden, kann sich aber auch sexuell vermehren. Diese Strategie ermöglicht eine schnelle Ausbreitung und Anpassung an verschiedene Lebensräume.

Die Blüten ziehen zahlreiche bestäubende Insekten an, darunter Bienen, Hummeln und Schmetterlinge, die bei sexueller Fortpflanzung zur Bestäubung beitragen. Die Samenverbreitung erfolgt hauptsächlich durch den Wind, unterstützt durch den federartigen Pappus, der den Transport über große Entfernungen erleichtert.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Der Löwenzahn wird weit verbreitet in der Ernährung und Medizin verwendet. Junge Blätter, die im Frühling gesammelt werden, sind essbar und werden sowohl roh im Salat als auch gekocht verzehrt, wobei sie ein wichtiges wild wachsendes Gemüse mit ernährungsphysiologischen Eigenschaften darstellen. In der traditionellen Kräuterkunde ist er als cholagoges und diuretisches Mittel bekannt, das zur Anregung der Leber- und Nierenfunktion eingesetzt wird.

Im Volksglauben und der populären Kultur ist der Löwenzahn mit Symbolen von Leichtigkeit und Hoffnung verbunden, die sich auf die Leichtigkeit der Samenausbreitung durch den Wind und ihre Fähigkeit beziehen, in schwierigen Umgebungen zu keimen.

Etymologie

Der wissenschaftliche Name „Taraxacum“ stammt vom griechischen „taraxos“ (Störung, Unruhe) und „akos“ (Heilung) ab und verweist auf die medizinischen Eigenschaften der Pflanze, die gegen verschiedene Beschwerden eingesetzt wird. Der italienische Trivialname „tarassaco“ ist eine moderne phonetische Übertragung des wissenschaftlichen Namens und wird manchmal durch das populärere „soffione“ ersetzt, das sich auf die charakteristische kugelige Blütenstand mit federartigen Samen bezieht.

Quellen

  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (actaplantarum.org)
  • Tela Botanica / H. Coste, "Flore descriptive et illustrée de la France"
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Wo ich sie gefunden habe (5 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Asteraceae
Synonyme
Taraxacum officinale F. H. Wigg.; Leontodon taraxacum L.; Leontodon vulgare Lam., nom. illeg.; Taraxacum dens-leonis Desf., nom. illeg.; Taraxacum officinale (L.) W.W.Weber ex F.H.Wigg.; Taraxacum sect. Ruderalia Kirschner, H.Øllg. & Štěpánek; Taraxacum vulgare Schrank, nom. illeg.

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