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Pflanzenart

Mycelis muralis

(L.) Dumort. subsp. muralis

Mauerlattich

Syn.: Lactuca muralis (L.) Fresen.; Cicerbita muralis (L.) Wallr.; Lactuca muralis (L.) Gaertn.; Phaenopus muralis (L.) Coss. & Germ.; Prenanthes muralis L.
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51100 Pistoia PT, Italia
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Die Pflanze ist eine ausdauernde krautige Pflanze, 30 bis 100 cm hoch, mit aufrechtem Wuchs und einem kahlen, glatten und im oberen Bereich verzweigten Stängel. Der Stängel ist meist unbehaart und kann eine leicht entfernbaren wachsartigen Überzug aufweisen, der ihm ein glaukes Aussehen verleiht.

Die Blätter sind grün-glauk gefärbt, fiederspaltig mit tief eingeschnittenen, breiten, winkligen und gezähnten Lappen. Der Endlappen ist dreieckig oder fünfeckig und größer als die seitlichen Lappen, die oft zur Blattbasis gerichtet sind. Die unteren Blätter sitzen an einem geflügelten Stiel, während die oberen Blätter lyratisch geformt sind und den Stängel mit zwei kleinen, abgerundeten Öhrchen an der Basis umfassen.

Die Blütenstände bestehen aus zahlreichen kleinen Köpfchen (7-10 mm), die in einer verzweigten, lockeren und auseinanderstehenden Rispe angeordnet sind. Jedes Köpfchen besitzt eine Hülle aus linearen, gleichen Hüllblättern von 8-9 mm Länge, mit einigen kleinen äußeren Hüllblättern. Die Blüten sind alle zungenförmig und zwittrig, blassgelb gefärbt und meist zu fünft pro Köpfchen vorhanden. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und der Wuchs ist stängellos.

Die Frucht ist eine abgeflachte Achäne (Cypsela), dunkelbraun oder glänzend schwarz, 2,5 bis 4 mm lang, mit etwa 13 Rippen und einem kurzen Schnabel von 0,5-1 mm. Der Pappus besteht aus weißen Haaren und dient der windverbreiteten Ausbreitung (Anemochorie).

Das Wurzelsystem ist, wie bei vielen ausdauernden krautigen Arten, faserig und ermöglicht der Pflanze das Überleben in Waldgebieten durch bodennahe Knospen.

Lebensraum und Verbreitung

Die Art ist in Europa und im Kaukasus verbreitet, mit bestätigtem Vorkommen auf der gesamten italienischen Halbinsel, einschließlich der Alpen-, Apenninen- und Inselregionen wie Korsika. Im Mittelmeerraum wird sie hauptsächlich in gemäßigten und kühlen Gebieten bis etwa 1800 Meter Höhe gemeldet.

Sie wächst vorwiegend in schattigen Waldgebieten, bevorzugt frische, humusreiche Standorte, passt sich aber auch schattigen Mauern und Felsen an. Sie liebt gut durchlässige, aber frische Substrate mit mäßiger Schatten- oder Halbschatt-Exposition, typisch für Mischwälder und hügelige bis montane Zonen.

Blütezeit

Die Blütezeit liegt hauptsächlich zwischen Juli und August, mit leichten Variationen je nach Höhenlage und geografischem Gebiet. In montanen und subalpinen Lagen kann die Blüte später beginnen, konzentriert sich aber generell auf den Hochsommer.

Ökologie und Bestäubung

Die Pflanze wird von bestäubenden Insekten genutzt, insbesondere Bienen und Fliegen, die von den gelben zungenförmigen Blüten angezogen werden. Die Blüte und Blütenmorphologie fördern die entomogame Bestäubung. Die Samenverbreitung erfolgt durch den federartigen Pappus, der eine anemochore (Luft-)Verbreitung ermöglicht.

Als hemikryptophytische scapose Pflanze überdauert sie durch bodennahe Knospen, was ihr Resilienz gegenüber äußeren Einflüssen und ungünstigen Jahreszeiten verleiht.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Die Art ist essbar: Junge Blätter können vor allem im Frühling roh als Salat verzehrt werden. Die Pflanze hat eine lange Tradition als Nahrungsmittel in lokalen Kontexten, ist jedoch nicht weit verbreitet als Kultur- oder Heilpflanze.

Medizinische oder folkloristische Anwendungen sind nicht besonders bekannt, doch die Milchsaftbildung und die Zugehörigkeit zur Familie der Asteraceae machen sie verwandt mit anderen Arten, die traditionell reinigende oder verdauungsfördernde Eigenschaften besitzen.

Etymologie

Der Gattungsname Mycelis stammt von einem alten, unklaren Ursprung, während das Artepitheton muralis auf den typischen Lebensraum der Pflanze hinweist, nämlich „Mauern“ oder Felswände, auf denen sie häufig wächst. Der italienische Trivialname „Mauerlattich“ bezieht sich sowohl auf die Ähnlichkeit der Blätter mit gewöhnlichem Kopfsalat als auch auf ihr vorherrschendes natürliches Umfeld, die schattigen und kühlen Wälder.

Quellen

  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (scheda di Giuliano Salvai)
  • Tela Botanica / H. Coste, Flore descriptive et illustrée de la France
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Wo ich sie gefunden habe (10 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Asteraceae
Vollständiger Name
Mycelis muralis (L.) Dumort. subsp. muralis
Synonyme
Lactuca muralis (L.) Fresen.; Cicerbita muralis (L.) Wallr.; Lactuca muralis (L.) Gaertn.; Phaenopus muralis (L.) Coss. & Germ.; Prenanthes muralis L.

Blütezeit

Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
JulAug
Sep
Okt
Nov
Dez

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