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San Giuliano Terme
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Die mehrjährige krautige Pflanze Blauer Lattich zeigt eine aufrechte oder aufsteigende Wuchsform und erreicht in der Regel eine Höhe zwischen 20 und 90 cm. Der Stängel ist kahl, robust, besonders im oberen Bereich verzweigt, oft mit glauken und manchmal rötlichen Reflexen. Das Wurzelsystem ist fleischig, senkrecht und spindelförmig, von brauner Farbe.

Die unteren Blätter bilden eine grundständige Rosette und sind gefiedert, mit lanzettlichen oder linearen Lappen, die gezähnt oder ganzrandig sein können. Diese größeren Blätter erreichen Längen von bis zu 30 cm und besitzen einen geflügelten Stiel. Die Stängelblätter sind hingegen progressiv kleiner (8-15 cm), sitzend und umfassen den Stängel mit abgerundeten Öhrchen, haben eine lanzettlich-lineare Form und meist einen ganzrandigen Blattrand.

Die Blütenstände bestehen aus zahlreichen Köpfchen mit 3-4 cm Durchmesser, die in einer lockeren, rispen- und doldentraubigen Anordnung stehen, wobei die Blütenstiele vor der Blüte oft schuppig und hängend sind. Die Hülle ist konisch, schmal und 1,5–2,5 cm lang, besteht aus 2-3 Reihen überlappender, stumpfer und häufig geröteter Schuppen.

Die Blüten sind alle zungenförmig, zwittrig, violett oder blauviolett gefärbt, selten weiß. Jeder Blütenkopf enthält etwa 15-20 Blüten, die ca. 20-25 mm lang sind, wobei die äußeren Blüten die Hülle in der Länge überragen.

Die Frucht ist ein kahler Achäne, schwarz oder bleigrau gefärbt, 6-7 mm lang (laut einigen Quellen bis zu 10-15 mm), mit Längsstreifen und einem langen Schnabel, der etwa die gleiche Größe wie der Fruchtkörper hat. Der Pappus besteht aus weißen, einfachen Haaren von ca. 6-7 mm Länge, die die windverbreitete Ausbreitung erleichtern.

Habitat und Verbreitung

Der Blaue Lattich ist eine typische Art der westlichen Mittelmeerregionen und des südwestlichen Europas, in Italien vor allem in montanen und hügeligen Gebieten mit kalkhaltigem Substrat verbreitet. In Italien findet man ihn im Karstgebiet von Triest, in den Alpen – insbesondere an trockenen und sonnigen Hängen –, in den Euganeischen Hügeln, in Ligurien und entlang der Halbinsel vom toskanisch-emilianischen Apennin bis nach Abruzzen. Er ist auch in südlicheren Gebieten wie dem Monte Taburno, Monte di Galvanico, Pignola, Abriola und dem Pollino-Massiv anzutreffen.

Er bevorzugt Habitate mit Felsen, Schutthalden, Mauern und Gestein, mit sonniger Exposition und xerothermem Klima. Er wächst in Höhenlagen zwischen 100 und 1500 m ü. NN, gelegentlich bis 2000 m, in kalkhaltigen und trockenen Umgebungen, typisch für Garrigue und trockene Wiesen.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich überwiegend von März bis Juli, mit möglichen Variationen je nach Höhe und geografischem Gebiet. In höheren Lagen kann die Vegetation später einsetzen, während in milden Klimazonen die Blüte bereits im Frühling beginnt.

Ökologie und Bestäubung

Der Blaue Lattich zieht dank seiner zungenförmigen, lilavioletten Blüten eine Vielzahl bestäubender Insekten an, insbesondere Bienen und Schmetterlinge, die die Bestäubung fördern. Die Pflanze bildet zahlreiche Blütenköpfchen, jedes mit mehreren zwittrigen Blüten, was die reproduktiven Chancen maximiert.

Die Samenverbreitung erfolgt hauptsächlich durch den federartigen Pappus, der es den Achänen ermöglicht, vom Wind über variable Entfernungen transportiert zu werden, was die Kolonisierung neuer felsiger und steiniger Habitate erleichtert. Diese Strategie ist typisch für xerotherme Arten, die in offenen und sonnigen Lebensräumen leben.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Der Blaue Lattich ist eine essbare Pflanze: die jungen grundständigen Rosetten werden gelegentlich roh als Salat gesammelt und geschätzt wegen ihres milden Geschmacks. Obwohl sie Milchsaft enthält, ist sie nicht für bedeutende pharmazeutische Anwendungen oder etablierte medizinische Verwendungen bekannt, weshalb jede therapeutische Nutzung mit Vorsicht zu bewerten ist.

Der gebräuchliche Name „Blauer Lattich“ verweist sowohl auf die Ähnlichkeit mit anderen Lattichen durch das Vorhandensein von Milchsaft als auch auf ihre Vorliebe für felsige Lebensräume („rupestre“ bedeutet „felsbewohnend“).

Etymologie

Der Gattungsname Lactuca stammt vom lateinischen lac, lactis, was „Milch“ bedeutet, in Bezug auf den milchig-weißen Milchsaft, der diese Pflanzen charakterisiert. Das Artepitheton perennis bedeutet „mehrjährig“ und verweist auf den mehrjährigen Vegetationszyklus der Art.

Der gebräuchliche Name „Blauer Lattich“ hebt die Ähnlichkeit mit essbaren Lattichen und ihr typisches Habitat hervor, das durch felsige und trockene Umgebungen geprägt ist.

Quellen

  • Prof. S. Pignatti, Flora d’Italia
  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (scheda di Anja Michelucci)
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Scheda botanica

Caratteristiche di Blauer Lattich
FamigliaAsteraceae
Fiorituramarzo – luglio
Forma biologicaSchaftpflanzen
Habitatessbare Pflanze, mit violetten Blüten, Mehrjährige Pflanze
Uso alimentareCommestibile

Domande frequenti

Quando fiorisce Blauer Lattich?
Blauer Lattich fiorisce marzo – luglio.
È commestibile Blauer Lattich?
Blauer Lattich è considerata commestibile. Verifica sempre le parti eduli e la preparazione corretta prima del consumo.
Che tipo di pianta è Blauer Lattich?
Blauer Lattich è una Hemicryptophyten (Schaftpflanzen) secondo la classificazione di Raunkiaer.
A quale famiglia appartiene Blauer Lattich?
Blauer Lattich appartiene alla famiglia botanica Asteraceae.

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Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Asteraceae
Vollständiger Name
Lactuca perennis L.

Blütezeit

Jan
Feb
MärAprMaiJunJul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

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