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Pflanzenart

Erigeron annuus

(L.) Desf.

Einjähriges Berufkraut

Syn.: Aster annuus L.; Aster stenactis E.H.L.Krause, nom. illeg.; Diplopappus annuus (L.) Bluff & Fingerh.; Diplopappus dubius Cass., nom. illeg.; Doronicum bellidiflorum Schrank, nom. illeg.; Erigeron annuus (L.) Desf. subsp. septentrionalis (Fernald & Wiegand) Wagenitz; Erigeron annuus (L.) Desf. subsp. strigosus auct. p.p., non (Muhl. ex Willd.) Wagenitz; Erigeron annuus (L.) Pers., isonym; Erigeron bellidioides Spenn., nom. illeg.; Erigeron ramosus (Walter) Britton, Sterns & Poggenb. f. discoideus (Robbins ex A.Gray) Dole; Erigeron ramosus (Walter) Britton, Sterns & Poggenb. var. discoideus (Robbins ex A.Gray) Britton, Sterns & Poggenb.; Erigeron ramosus (Walter) Britton, Sterns & Poggenb. [non Raf.] var. septentrionalis Fernald & Wiegand; Erigeron strigosus auct. p.p., non Muhl. ex Willd.; Erigeron strigosus Muhl. ex Willd. f. discoideus (Robbins ex A.Gray) Fernald; Erigeron strigosus Muhl. ex Willd. var. discoideus Robbins ex A.Gray; Erigeron strigosus Muhl. ex Willd. var. septentrionalis (Fernald & Wiegand) Fernald; Phalacroloma acutifolium Cass., nom. illeg.; Phalacroloma annuum (L.) Dumort.; Phalacroloma annuum (L.) Dumort. subsp. septentrionale (Fernald & Wiegand) Adema; Phalacroloma septentrionale (Fernald & Wiegand) Tzvelev; Pulicaria bellidiflora Wallr., nom. illeg.; Stenactis annua (L.) Cass. ex Less.; Stenactis annua (L.) Cass. ex Less. f. breviradiata Nyár.; Stenactis annua (L.) Cass. ex Less. subsp. septentrionalis (Fernald & Wiegand) Á.Löve & D.Löve; Stenactis annua (L.) Nees, isonym; Stenactis bellidiflora A.Braun ex W.D.J.Koch, nom. illeg.; Stenactis septentrionalis (Fernald & Wiegand) Holub; Stenactis strigosa (Muhl. ex Willd.) DC. var. septentrionalis (Fernald & Wiegand) J.Duvign. & Lambinon
Foto 1

Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Einjährige krautige Pflanze mit aufrechtem Wuchs und variabler Höhe zwischen 30 und 150 cm, oft verzweigt, besonders im oberen Bereich des Stängels. Der Stängel ist rau aufgrund der Anwesenheit von abstehenden Haaren, was der Pflanze eine raue Oberfläche zum Anfassen verleiht. Die Wurzeln sind faserig, geeignet für eine schnelle Verankerung und Aufnahme in nährstoffarmen oder gestörten Böden.

Die unteren Blätter sind lanzettlich-spatelförmig oder oval, mit einer Breite von etwa 1-1,5 cm und einer Länge von 5-7 cm, mit kurzem Stiel. Sie besitzen einen grob gezähnten Rand mit 3-5 Zähnen pro Seite, meist 4. Die Stängelblätter sind progressiv kleiner und schmaler, lanzettlich, sitzend und wechselständig am Stängel angeordnet; auch sie weisen eine verbreitete Behaarung auf beiden Seiten auf.

Die Blütenstände bestehen aus zahlreichen Köpfchen, die in lockeren Dolden oder Rispen zusammengefasst sind, mit einem Durchmesser von 10 bis 25 mm. Der Kelch ist zu einer Schuppenkrone reduziert, typisch für die Asteraceae. Die Zungenblüten sind weiß oder weiß-violett, etwa 9-10 mm lang, länger als die Hülle; sie sind sehr zahlreich und um den zentralen Scheibenblütenstand angeordnet. Die Scheibenblüten sind röhrenförmig, gelb und bilden ein kompaktes Zentrum. Die Blütensymmetrie ist radiärsymmetrisch. Der Stängel ist schaftartig, was bedeutet, dass die Blütenachse verlängert und oft blattlos ist.

Die Früchte sind etwa 1 mm lange Achänen, mit Haaren bedeckt und mit einem weißen, weichen und lockeren Pappus von etwa 2 mm Länge ausgestattet, der die anemochore Ausbreitung (Verbreitung durch Wind) erleichtert. Die Achänen weisen zwei deutlich sichtbare Längsnerven auf.

Lebensraum und Verbreitung

Ursprünglich aus Nordamerika stammend, ist die Art heute in Europa, einschließlich Italien, vollständig eingebürgert und hat sich weit in anthropogenen Lebensräumen verbreitet. Sie wächst häufig in gestörten Bereichen wie Brachen, Straßenrändern, Weinbergen, Gräben und Trümmerflächen. Sie bevorzugt gut drainierte und oft nährstoffarme Böden, passt sich jedoch leicht an verschiedene Umweltbedingungen an.

In Italien und im Mittelmeerraum ist die Art von der Ebene bis auf 1800 m Höhe zu finden und zeigt eine bemerkenswerte ökologische Plastizität. Ihr Vorkommen wird vor allem in Hügellandschaften und im unteren Bergland gemeldet, sie kann aber auch flache und leicht gebirgige Gebiete besiedeln.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich von Juli bis November, mit einer stärkeren Blütenkonzentration in den Sommer- und Herbstmonaten. Obwohl keine signifikanten Unterschiede im mediterranen Verbreitungsgebiet bekannt sind, begünstigt die lange Blütezeit ihre Verbreitung und reproduktiven Erfolg in verschiedenen Habitaten.

Ökologie und Bestäubung

Die Art wird hauptsächlich von bestäubenden Insekten wie Bienen und anderen Hymenopteren bestäubt, die vom Farbkontrast zwischen den weißen oder violetten Zungenblüten und der gelben Scheibe angezogen werden. Die Anwesenheit zahlreicher Zungen- und Röhrenblüten erleichtert die Anlockung einer breiten Palette von Bestäubern.

Aus reproduktiver Sicht gehört Erigeron annuus zu einer apomiktischen Gruppe, mit Populationen, die eine geringe genetische Differenzierung aufweisen können. Das bedeutet, dass die Vermehrung auch durch Samen erfolgt, die ohne Befruchtung produziert werden, was eine schnelle Kolonisierung neuer Lebensräume begünstigt.

Die Samenverbreitung wird durch den federartigen und leichten Pappus gefördert, der den Transport über weite Strecken durch den Wind ermöglicht. Dieser anemochore Mechanismus, zusammen mit der ökologischen Anpassungsfähigkeit, trägt zu ihrer Verbreitung und gelegentlich zu invasivem Verhalten in einigen Gebieten bei.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Im 18. Jahrhundert zu Zierzwecken nach Europa eingeführt, hat die Pflanze später zahlreiche anthropogene Lebensräume besiedelt. Die abstehenden Haare, die den Stängel bedecken, können Hautreizungen und unangenehme Rötungen verursachen, weshalb direkter Kontakt mit nackter Haut in Gebieten mit hoher Dichte der Art vermieden werden sollte.

Für diese Art sind im mediterranen Kontext keine besonderen traditionellen Nahrungs- oder Heilverwendungen bekannt. Ihr deutscher Trivialname "Einjähriges Berufkraut" verweist jedoch auf ihren kurzen Lebenszyklus und ihre Tendenz, lockere Büschel zu bilden.

Etymologie

Der Gattungsname leitet sich von zwei Wurzeln ab: dem griechischen „eri“, was „Wolle“ bedeutet, und dem lateinischen „gerere“, was „tragen“ heißt, ein klarer Hinweis auf die wolligen oder abstehenden Haare, die die Pflanze charakterisieren. Eine andere Interpretation sieht „eri“ als „Anfang“ und „geron“ als „alt“ an, möglicherweise in Bezug auf den Pappus, der mit dem Alter grau wird, oder auf die kurze Blütezeit.

Der Artname „annuus“ betont den einjährigen Lebenszyklus der Pflanze, die ihren biologischen Zyklus in einem Jahr vollendet. Der deutsche Trivialname „Einjähriges Berufkraut“ weist auf die krautige einjährige Natur und die Neigung hin, kleine Büschel oder Ansammlungen von Individuen zu bilden.

Quellen

  • Prof. S. Pignatti, "Flora d'Italia"
  • Acta Plantarum - Flora der italienischen Regionen (Beschreibung von Marinella Zepigi)
  • Tela Botanica / H. Coste, "Flore descriptive et illustrée de la France"
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Scheda botanica

Caratteristiche di Einjähriges Berufkraut
FamigliaAsteraceae
Fiorituraluglio – novembre
Forma biologicaSchaftpflanzen
Habitatmit weißen Blüten, einjährige Pflanze

Domande frequenti

Quando fiorisce Einjähriges Berufkraut?
Einjähriges Berufkraut fiorisce luglio – novembre.
Che tipo di pianta è Einjähriges Berufkraut?
Einjähriges Berufkraut è una Therophyten (Schaftpflanzen) secondo la classificazione di Raunkiaer.
A quale famiglia appartiene Einjähriges Berufkraut?
Einjähriges Berufkraut appartiene alla famiglia botanica Asteraceae.

Klassifikation

Reich
Plantae
Familie
Asteraceae
Vollständiger Name
Erigeron annuus (L.) Desf.
Synonyme
Aster annuus L.; Aster stenactis E.H.L.Krause, nom. illeg.; Diplopappus annuus (L.) Bluff & Fingerh.; Diplopappus dubius Cass., nom. illeg.; Doronicum bellidiflorum Schrank, nom. illeg.; Erigeron annuus (L.) Desf. subsp. septentrionalis (Fernald & Wiegand) Wagenitz; Erigeron annuus (L.) Desf. subsp. strigosus auct. p.p., non (Muhl. ex Willd.) Wagenitz; Erigeron annuus (L.) Pers., isonym; Erigeron bellidioides Spenn., nom. illeg.; Erigeron ramosus (Walter) Britton, Sterns & Poggenb. f. discoideus (Robbins ex A.Gray) Dole; Erigeron ramosus (Walter) Britton, Sterns & Poggenb. var. discoideus (Robbins ex A.Gray) Britton, Sterns & Poggenb.; Erigeron ramosus (Walter) Britton, Sterns & Poggenb. [non Raf.] var. septentrionalis Fernald & Wiegand; Erigeron strigosus auct. p.p., non Muhl. ex Willd.; Erigeron strigosus Muhl. ex Willd. f. discoideus (Robbins ex A.Gray) Fernald; Erigeron strigosus Muhl. ex Willd. var. discoideus Robbins ex A.Gray; Erigeron strigosus Muhl. ex Willd. var. septentrionalis (Fernald & Wiegand) Fernald; Phalacroloma acutifolium Cass., nom. illeg.; Phalacroloma annuum (L.) Dumort.; Phalacroloma annuum (L.) Dumort. subsp. septentrionale (Fernald & Wiegand) Adema; Phalacroloma septentrionale (Fernald & Wiegand) Tzvelev; Pulicaria bellidiflora Wallr., nom. illeg.; Stenactis annua (L.) Cass. ex Less.; Stenactis annua (L.) Cass. ex Less. f. breviradiata Nyár.; Stenactis annua (L.) Cass. ex Less. subsp. septentrionalis (Fernald & Wiegand) Á.Löve & D.Löve; Stenactis annua (L.) Nees, isonym; Stenactis bellidiflora A.Braun ex W.D.J.Koch, nom. illeg.; Stenactis septentrionalis (Fernald & Wiegand) Holub; Stenactis strigosa (Muhl. ex Willd.) DC. var. septentrionalis (Fernald & Wiegand) J.Duvign. & Lambinon

Blütezeit

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Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
JulAugSepOktNov
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