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Pflanzenart

Dianthus hyssopifolius

L.

Montpellier-Nelke

Syn.: Dianthus marsicus Ten.; Dianthus monspeliacus L.; Dianthus monspessulanus L.; Dianthus sternbergii Sieber ex Capelli subsp. marsicus (Ten.) Pignatti; Dianthus waldsteinii Sternb. subsp. marsicus (Ten.) Greuter & Burdet
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51028 San Marcello Pistoiese PT, Italia
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Caryophyllaceae, mit einem stängellosen Wuchs, aufrechten, fast zylindrischen und kahlen Stängeln, die eine variable Höhe zwischen 30 und 60 cm erreichen. Der Stängel ist an den Knoten verdickt und verzweigt sich im oberen Bereich. Das Wurzelsystem besteht aus einem zarten und verzweigten Rhizom.

Die Blätter sind gegenständig, sitzend und umschließen den Stängel etwa 3 mm; die beiden gegenüberliegenden Blätter an der Basis sind miteinander verwachsen. Sie sind linealisch geformt, spitz, aufrecht und biegsam, mit einem weißlichen und leicht rauen Rand. Die Blattgröße variiert von 2-3 mm Breite bis zu 10 cm Länge. Die Konsistenz ist krautig und die Oberfläche glatt.

Die Blüten sind einzeln oder in Blütenständen mit 3-5 auseinanderstehenden Blüten angeordnet. Sie sind zwittrig, radiärsymmetrisch und dialypetalous, mit fünf Blütenblättern von 10 bis 15 mm Länge, deren Farbe von Weiß bis Rosa-Lila variiert. Die Blütenblattspreite ist keilförmig und gezähnt, mit linearen Lappen, die etwa die Hälfte der Länge der Spreite einnehmen. Der Nagel des Blütenblatts ist linear. Der Kelch ist zylindrisch, kahl und weist spitze rötliche Zähne mit Streifen am Rand auf; die Kelchschuppen sind etwa halb so lang wie der Kelch und enden in einer kurzen krautigen Spitze. Der Fruchtknoten ist oberständig mit zwei Griffeln, während die Staubblätter zehn sind. Die Blüten sind außerdem duftend.

Die Frucht ist eine Kapsel, die die Samen enthält.

Lebensraum und Verbreitung

Die Art ist im orophytischen Gebiet Südosteuropas verbreitet, umfasst Gebirgsketten von der Iberischen Halbinsel über die Alpen bis zu den Balkanen und möglicherweise Vorkommen im Kaukasus oder in Anatolien. In Italien ist sie eine häufige Pflanze, die in Waldgebieten und trockenen Wiesen sowie in Gebüschen und Heideflächen lebt.

Sie bevorzugt saure Substrate, passt sich aber verschiedenen Bodentypen an. Sie wächst vom Meeresspiegel bis etwa 2200 Meter Höhe und ist häufig in felsigen Wiesen und offenen Wäldern mit heller, aber nicht zu starker Sonneneinstrahlung anzutreffen. Es handelt sich um eine kalkliebende Art, die auch in montanen und subalpinen Kalkböden vorkommt, wie Populationen im Süden der Schweiz und im Gebiet des Monte Reculet belegen.

Blütezeit

Die Blütezeit liegt allgemein zwischen Mai und August, mit möglichen Variationen in Abhängigkeit von Höhe und Breite. In höheren oder nördlicheren Gebieten kann die Blüte später erfolgen, während sie in mediterranen oder tiefer gelegenen Gebieten in den mittleren Sommermonaten stattfindet.

Ökologie und Bestäubung

Die zwittrigen und duftenden Blüten sind an die entomophile Bestäubung angepasst und ziehen bestäubende Insekten durch Duft und zart lila-violette Farbe an. Die Morphologie mit fünf gezähnten Blütenblättern und die Anwesenheit zahlreicher Staubblätter erleichtern die Pollenübertragung. Die Pflanze vermehrt sich durch Samen, mit hauptsächlich autochthoner und begrenzter Ausbreitung, sowie durch Rhizome, die die Dauerhaftigkeit und lokale Verbreitung sichern.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Es liegen keine spezifischen Informationen zu medizinischen, ernährungsbezogenen oder besonderen Traditionen im Zusammenhang mit dieser Art vor. Der gebräuchliche Name „Waldnelke“ verweist auf die Ähnlichkeit mit kultivierten Nelken, handelt sich jedoch um eine wildwachsende Art, die typisch für Wald- und Berggebiete ist.

Etymologie

Der Gattungsname leitet sich vom griechischen „theos“ (Gott) und „anthos“ (Blüte) ab und bedeutet somit „göttliche Blüte“ oder „Blüte der Götter“. Das spezifische Epitheton „hyssopifolius“ weist auf die Ähnlichkeit der Blätter mit denen des Ysop (Hyssopus) hin und betont die lineare und schlanke Form der Blätter der Pflanze. Der italienische Trivialname „garofano di bosco“ bezieht sich auf den bevorzugten Lebensraum und die Ähnlichkeit der Blüten mit denen der Nelken.

Quellen

  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (scheda di Daniela Longo)
  • Tela Botanica / H. Coste, "Flore descriptive et illustrée de la France"
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Wo ich sie gefunden habe (5 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Vollständiger Name
Dianthus hyssopifolius L.
Synonyme
Dianthus marsicus Ten.; Dianthus monspeliacus L.; Dianthus monspessulanus L.; Dianthus sternbergii Sieber ex Capelli subsp. marsicus (Ten.) Pignatti; Dianthus waldsteinii Sternb. subsp. marsicus (Ten.) Greuter & Burdet

Blütezeit

Jan
Feb
Mär
Apr
MaiJunJulAug
Sep
Okt
Nov
Dez

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