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55020 LU, Italia
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Beschreibung

Morphologische Beschreibung

Mehrjährige krautige Pflanze aus der Familie der Ranunculaceae, gekennzeichnet durch eine kriechende Basis mit aufsteigenden oder aufrechten Stängeln, die eine maximale Höhe von etwa 50-80 cm erreichen. Die Stängel sind kahl oder manchmal schwach behaart, mit einer leicht behaarten Oberfläche, besonders bei Varietäten, und wurzeln häufig an den Knoten, was eine schnelle Ausbreitung durch Ausläufer begünstigt.

Die grundständigen Blätter sind 9-25 cm lang, gestielt und dreiteilig, mit einer Blattspreite, die in fünf tief gelappte oder gefiederte Segmente unterteilt ist: das mittlere Segment ist rhombisch geformt, scharf gelappt und an einem langen Stiel getragen; die beiden unteren Segmente sind gegenüberstehend und gestielt; die beiden oberen sind gegenüberstehend und sitzend. Die Blatttextur ist krautig, mit gesägtem und manchmal leicht gezähntem Rand. Die Stängelblätter sind ähnlich, aber progressiv kleiner und wechselständig angeordnet, mit zunehmend kürzeren Stielen bis hin zu sitzenden Blättern in den oberen Bereichen.

Die Blüten sind einzeln oder in vielblütigen, aber nicht kompakten Blütenständen zusammengefasst, getragen von gestreiften Blütenstielen, die 2 bis 10 cm lang sind. Der Blütendurchmesser variiert zwischen 20 und 30 mm. Der Perianth besteht aus fünf grünen, behaarten und genervten Kelchblättern, die bei der Blüte abfallen. Die Krone besteht aus fünf eiförmigen, glänzend goldgelben Blütenblättern, etwa 7-13 mm lang und 3,5-10 mm breit. Im Zentrum befindet sich ein dicht behaarter Blütenboden, an dem zahlreiche Staubblätter mit gelben, zweikammerigen Antheren spiralig angeordnet sind, sowie freie Fruchtblätter mit aufeinanderfolgenden Nüsschen.

Die Frucht ist ein Fruchtstand aus glatten, abgeflachten und leicht gebogenen Nüsschen, 3-4 mm lang, jedes mit einem dünnen, zurückgebogenen Schnabel, der etwa ein Drittel seiner Länge ausmacht. Die Nüsschen sind durch eine punktierte Oberfläche gekennzeichnet und in fast kugelförmigen Fruchtköpfen von etwa 6-7 mm Durchmesser zusammengefasst.

Das Wurzelsystem ist büschelig, ohne knollige Wurzeln, und die Pflanze verbreitet sich auch effektiv durch kriechende Ausläufer, die an den Knoten wurzeln.

Lebensraum und Verbreitung

Der Kriechende Hahnenfuss ist weit verbreitet in ganz Italien und im Mittelmeerraum sowie in vielen anderen gemäßigten Regionen Europas, Nordafrikas, Asiens und Nordamerikas. Er wächst vorwiegend in feuchten Lebensräumen wie Wiesen, die oft saisonalen Überschwemmungen ausgesetzt sind, an Ufern von Seen, Teichen, Gräben und auf ton- oder schluffhaltigen Böden. Bevorzugt werden kühle oder teilweise schattige Standorte, vom Tiefland bis in hohe Berglagen, und er kommt auch bis zu einer Höhe von 2.000 Metern vor.

Der bevorzugte Bodentyp ist feucht, oft tonhaltig und reich an organischer Substanz, doch zeigt die Pflanze eine gewisse Anpassungsfähigkeit an verschiedene Substrate, solange diese nicht zu trocken sind. Häufig ist sie auch in anthropogenen Lebensräumen wie Straßenrändern, Ackerflächen und gestörten Flächen zu finden, wo sie sich als Unkraut verhalten kann.

Blütezeit

Die Blütezeit erstreckt sich vom Frühling bis zum Sommer, typischerweise von März bis August, mit einem Höhepunkt im Frühling und Frühsommer. In nördlicheren oder bergigen Gebieten kann sich die Blütezeit leicht in die Sommermonate verschieben, während sie in mediterranen Regionen früher beginnt.

Ökologie und Bestäubung

Der Kriechende Hahnenfuss wird hauptsächlich von bestäubenden Insekten wie Bienen, Hummeln und anderen Hautflüglern bestäubt, die von der leuchtend gelben Farbe der Blütenblätter und dem Nektar angezogen werden. Die Blütenstruktur mit spiralig am behaarten Blütenboden angeordneten Staubblättern und Fruchtblättern erleichtert den Kontakt mit den Insekten und den effektiven Pollentransfer.

Die Pflanze vermehrt sich auch vegetativ durch ihre kriechenden Ausläufer, die leicht wurzeln und eine schnelle lokale Ausbreitung ermöglichen. Die kleinen Nüsschen werden auch durch mechanische Einwirkung oder Tiertransport verbreitet, wobei die Hauptverbreitung jedoch vegetativ erfolgt.

Kuriositäten und traditionelle Verwendung

Der Kriechende Hahnenfuss ist bekannt für seine Toxizität aufgrund des Gehalts an Anemonin, einer hautreizenden und bei frischem Verzehr für Menschen und Tiere giftigen Substanz. Pflanzenfresser meiden die frische Pflanze, können sie jedoch nach dem Trocknen fressen, wenn die toxischen Inhaltsstoffe reduziert sind.

Früher wurde die Pflanze in der Phytotherapie als schmerzlinderndes und durchblutungsförderndes Mittel verwendet, doch diese Anwendungen sind heute wegen ihrer Toxizität aufgegeben worden. Jegliche Nahrungs- oder medizinische Verwendung ohne fachliche Aufsicht wird nicht empfohlen.

Aus ethnobotanischer Sicht wurde sie kaum genutzt, bleibt aber aufgrund ihres schnellen Wachstums und ihrer Kolonisierungsfähigkeit interessant und wird oft als Unkraut in landwirtschaftlichen Flächen angesehen.

Etymologie

Der Gattungsname „Ranunculus“ stammt vom lateinischen Diminutiv von „rana“ (Frosch = ranunculus = „kleiner Frosch“), vermutlich wegen ihres häufig feuchten und sumpfigen Lebensraums, der an die von Fröschen bevorzugten Umgebungen erinnert. Das Artepitheton „repens“ bedeutet „kriechend“ und bezieht sich auf das charakteristische Wachstum der Ausläufer, die sich über den Boden ausbreiten.

Der deutsche Trivialname „Kriechender Hahnenfuss“ hebt genau diese Wachstumsweise hervor und unterscheidet die Art von anderen, aufrechteren oder buschigeren Ranunkelarten.

Quellen

  • Prof. S. Pignatti, "Flora d'Italia"
  • Acta Plantarum - Flora delle regioni italiane (scheda di Marinella Zepigi)
  • Tela Botanica / H. Coste, "Flore descriptive et illustrée de la France"
  • World Flora Online (WFO)
Text mit KI-Unterstützung aus wissenschaftlichen Quellen erstellt ·Methodik
Achtung: Pharmazeutische Anwendungen und Wildkräuter-Nutzungen dienen nur zu Informationszwecken; für ihre Verwendung zu Heil-, kosmetischen oder Ernährungszwecken wird keine Haftung übernommen.

Merkmale

Scheda botanica

Caratteristiche di Kriechender Hahnenfuss
FamigliaRanunculaceae
Fiorituramarzo – agosto
Forma biologicaKriechend
Habitatmit gelben Blüten, kriechende Pflanze, Mehrjährige Pflanze

Domande frequenti

Quando fiorisce Kriechender Hahnenfuss?
Kriechender Hahnenfuss fiorisce marzo – agosto.
Che tipo di pianta è Kriechender Hahnenfuss?
Kriechender Hahnenfuss è una Hemicryptophyten (Kriechend) secondo la classificazione di Raunkiaer.
A quale famiglia appartiene Kriechender Hahnenfuss?
Kriechender Hahnenfuss appartiene alla famiglia botanica Ranunculaceae.

Wo ich sie gefunden habe (16 Beobachtungen)

Klassifikation

Reich
Plantae
Vollständiger Name
Ranunculus repens L.

Blütezeit

Jan
Feb
MärAprMaiJunJulAug
Sep
Okt
Nov
Dez

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